Werum unterstützt Lüneburger Schulteam beim CanSat-Wettbewerb
Der CanSat-Wettbewerb steht für Raumfahrt, MINT und technikbegeisterte Nachwuchstalente. Ein Team der Herderschule Lüneburg ist in diesem Jahr eine von zehn ausgewählten Gruppen, die an dem renommierten Wettbewerb teilnehmen – und erhält dabei Unterstützung von Werum.
Nachwuchsförderung hat bei Werum einen hohen Stellenwert. Das Unternehmen engagiert sich gezielt dafür, junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Umso mehr freut sich Werum, die sechs Schülerinnen und Schüler aus Lüneburg finanziell bei ihrem CanSat-Projekt zu fördern.
Werum bildet in Lüneburg Fachinformatikerinnen und -informatiker in den Ausbildungsrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration aus. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das Duale Studium der Angewandten Informatik oder der Informatik Technischer Systeme bei Werum zu absolvieren.
Weitere Infos zur Ausbildung bei Werum: https://www.werum.de/de/ausbildung-bei-werum
Inhaltlich knüpft das Projekt direkt an die Kernkompetenzen des Softwareunternehmens an. Beim CanSat-Wettbewerb entwickeln die Teams eigenständig einen Minisatelliten in der Größe einer Getränkedose, der während eines Raketenflugs Daten sammelt, die nach der Landung ausgewertet werden. Genau hier liegt auch die Expertise von Werum: das Sammeln, Speichern, Aufbereiten und Verwalten großer Datenmengen – sei es in der Raumfahrt, in der Meeresforschung oder in industriellen Testabteilungen.
Ein Beispiel ist das Copernicus-Langzeitarchiv (LTA), das im Auftrag der europäischen Raumfahrtorganisation ESA und der Europäischen Union umgesetzt wurde, mit dem Werum seine Leistungsfähigkeit im Umgang mit Daten im Petabyte-Bereich eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Durch die Unterstützung des Lüneburger Teams verbindet Werum gesellschaftliches Engagement mit technologischer Kompetenz – und investiert zugleich in die Fachkräfte von morgen.
Über den Wettbewerb (siehe https://www.cansat.de/start)
Ein CanSat ist ein ”Satellit“ in der Größe einer Getränkedose (engl.: can), der von Schüler:innen entwickelt, gebaut und programmiert wird. Dieser Minisatellit wird mit einer Rakete auf eine Höhe von mehreren hundert Metern gebracht und sinkt dann an einem Bergungssystem zu Boden. Dabei soll er eine vorgeschriebene Primärmission und eine selbstentwickelte Sekundärmission erfüllen.
Ein CanSat Projekt ist ein Abbild einer echten Weltraummission, da im Wesentlichen dieselben Phasen durchlaufen werden: Planung der Mission, Konstruktion des Satelliten, Test der einzelnen Komponenten und des Gesamtsystems, Durchführung der Mission, Aufbereitung und Auswertung der Daten und die Kommunikation der Ergebnisse. Auf diese Weise bietet der CanSat Wettbewerb naturwissenschaftlich-interessierten Schüler:innen die Möglichkeit, zu einer ersten praktischen und authentischen Erfahrung mit einem Raumfahrtprojekt.
Der Deutsche CanSat-Wettbewerb wird seit 2014 jährlich ausgetragen. Hinter dem Wettbewerb stehen Unternehmen und Institutionen aus der Luft- und Raumfahrtbranche. Das Highlight ist die Startkampagne am Ende jedes Wettbewerbes. Dabei kommen die Teams für fünf Tage nach Bremen in die „City of Aerospace“, um ihre CanSats der Jury vorzustellen und ihre CanSats mit einer Rakete starten zu lassen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in der Woche einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Bremer Raumfahrtinstitutionen. Das Siegerteam wird von der ESA zu einem Besuch nach ESTEC (European Space Technology and Research Centre, ESA Standort in Noordwijk, Niederlande) eingeladen.