Die Architektur von PAS-X wird im Wesentlichen durch folgende Anforderungen bestimmt:
Unterstützung der Entwicklung von Produktsoftware, d.h. Software, die
als komplett fertiges Standardsystem out-of-the-box geliefert wird
bei vielen Kunden im Einsatz ist
ständig weiterentwickelt und verbessert wird
trotzdem kostengünstig updatefähig sein muss, damit die Kunden auch unter GMP-Bedingungen von den Verbesserungen des Standards profitieren können
Unterstützung der Entwicklung von Produktvarianten um anwendungsspezifische und/oder kundenspezifische Anforderungen befriedigen zu können.
Dabei gleichzeitig Erhalt der kostengünstigsten Updatefähigkeit durch
Maximierung der gemeinsamen Standard-Softwareanteile und
Minimierung der anwendungs-/kundenspezifischen Softwareanteile,
Unterstützung von Einstiegslösungen, die zu Komplettlösungen erweitert werden können
Sämtliche dieser Anforderungen sind besonders wichtig für Kunden, die die globale Einführung eines Standard-MES für alle Produktionswerke beabsichtigen.
Das Komponentenmodell als Basis der PAS-X Architektur
Um diese Anforderungen erfüllen zu können, haben wir für PAS-X ein Komponentenmodell
entwickelt und konsequent umgesetzt.
Die Software-Architektur von PAS-X basiert auf einer Vielzahl von Komponenten,
die über Services miteinander kommunizieren und sämtliche Implementierungsdetails verdecken:
Basiskomponenten stellen die allgemein benötigte Basis-Services zur Verfügung (Audit-Trail, Electronic Signature, User Management, Workflow Management, etc.)
Standardkomponenten stellen die Standard MES-Services für die pharmazeutische Industrie zur Verfügung (Weighing & Dispensing, Electronic Batch Recording, Material Tracking, etc.)
Anwendungsspezifische Komponenten stellen die speziellen Services für Pharma, Biotech, API, etc.
zur Verfügung (Packaging, Fill & Finish, etc.)