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ROV Kiel 6000
Modernster Tauchroboter der Welt managt Forschungsdaten
mit Werum-Software
Der Tauchroboter "ROV Kiel 6000" des Kieler Leibniz-Institutes für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) - mit einer Tauchtiefe von 6.000 Metern das zurzeit modernste Gerät seiner Art weltweit - ist dem Messdatenmanagementsystem DAVIS-ROV (Remotely Operated Vehicle) ausgerüstet. Die von den ROV-Sensoren gewonnenen Forschungsdaten werden telemetrisch in Echtzeit über ein 6.500 Meter langes Glasfaserkabel in den Kontrollraum an Bord des Einsatzschiffes übermittelt. Hier werden sie im System online erfasst, gespeichert, visualisiert und verwaltet.
 DSHIP
 Flexibel konfigurierbar
 Kartierungstool
 ROV Kiel 6000
 Weitere Informationen




ROV Kiel 6000





Kontrollraum des ROV Kiel 6000
Quelle: IFM-GEOMAR


Bewährte Konfigurationsvariante von DSHIP
DAVIS-ROV ist eine spezielle Konfiguration des etablierten Werum-Produktes DSHIP, das unter anderem auf den Forschungsschiffen SONNE, MARIA S. MERIAN, METEOR und POLARSTERN im Einsatz ist. DAVIS-ROV hat sich bereits auf dem Tauchroboter QUEST des Zentrums für marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen (MARUM) in der Praxis bewährt.
Für jeden Einsatz flexibel konfigurierbar
Eine wesentliche Eigenschaft von DAVIS-ROV ist seine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Einsatzziele des ROV. Je nach Aufgabenstellung stattet der Anwender den Tauchroboter mit unterschiedlichen Messinstrumenten aus und macht diese mittels einfacher Konfiguration im DAVIS-ROV bekannt. Die Anzeigemasken zur Visualisierung der Messdaten kann er sich ebenfalls variabel und der jeweiligen Aufgabe entsprechend einrichten.
Neues Kartierungstool
Mit dem "MapViewer" bringt DAVIS-ROV ein neues Werkzeug mit, das die exakte Position des Tauchroboters relativ zum Mutterschiff auf einer Karte sichtbar macht. Spezifisches Kartenmaterial, etwa bathymetrische Daten aus kundeneigenen Messungen, lässt sich problemlos einbinden.
Über "ROV Kiel 6000"
Das 4,7 Millionen Euro teure "ROV Kiel 6000" ist in der Lage, 90 % des Meeresbodens zu erreichen. Die Meeresforscher können in nie gekannter Weise die Weltozeane untersuchen und neue Erkenntnisse etwa über Klimawandel, Rohstoffe, alternative Energiequellen und CO2-Ablagerungen sammeln. Der Tauchroboter kartographiert mit modernster digitaler Beobachtungstechnologie den Meeresboden. Zwei elektrohydraulische Greifarme unterstützen in der Tiefsee Messungen und Experimente und nehmen Wasser-, Gesteins- und Sedimentproben.
Weitere Informationen
Mehr Informationen über das IFM GEOMAR und den Tauchroboter "ROV Kiel 6000":
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Universität Kiel

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